Was macht ein Content Creator bei H&W?

von Timo Schnalzger | 25.02.2022 | EMPLOYEX

Wikibeitrag zum Canonical Tag

Als ich noch in der Schule war, wollte ich immer Bestatter werden. Die Vorzüge lagen für mich auf der Hand: Ein krisenfester Job und die Kunden quatschen Dir kein Ohr ab. Am Ende wurde es aber doch ein Germanistikstudium. Fünf Jahre lang habe ich also Ernst Jünger und Wolfram von Eschenbach gelesen und in Hausarbeiten die verschiedenen Entwürfe eines ritterlichen Standesethos in der höfischen Literatur des 12. Jahrhunderts verglichen. Oft habe ich mich dasselbe gefragt, was Du Dich gerade fragst: „Was macht man später mal damit?“

Warum nicht alle Germanisten Taxi fahren

Die Antwort: Man wird Content Creator bei H&W. Tatsächlich habe ich – zu meiner eigenen Überraschung – festgestellt, dass einen Text für unsere Kunden zu schreiben gar nicht so viel anders ist als eine Hausarbeit zu verfassen. Am Anfang steht bei beiden eine gründliche Einarbeitung in das Thema. Als Content Creator bin ich aber in der komfortablen Situation, dass ich Material von unseren Kunden bekomme. Auch beim anschließenden Schreiben läuft es ähnlich wie an der Uni. Der Text muss die relevanten Inhalte in einer vorgegebenen Länge enthalten und über eine sinnvolle Struktur verfügen. Außerdem wird der Text mit Hilfe eines Tools auf ein bestimmtes Keyword optimiert. Was ist ein Keyword?!

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Ahnung vom Online-Marketing? Hatte ich nicht.

Von Keywords hatte ich vor meinem Start bei H&W auch nur eine wage Ahnung. Ich wusste, dass es irgendeine magische Verbindung zwischen dem Suchbegriff, den ich bei Google eingebe und den angezeigten Ergebnissen geben muss – mehr aber auch nicht. Erst hier in der Agentur habe ich zum ersten Mal vom Zusammenhang zwischen Textlänge und Keyword-Dichte gehört und warum der Suchbegriff in der Überschrift auftauchen sollte. Letzten Endes ist unser Ziel, für unsere Kunden Inhalte zu kreieren, mit denen sie bei Google leicht gefunden werden können und die gleichzeitig die User interessieren und zu einer Handlung veranlassen – zum Beispiel etwas zu kaufen, einen Termin zu vereinbaren oder die Seite einfach wieder zu besuchen.

War das schlimm, dass ich keine Ahnung vom Online-Marketing hatte? Nein, sonst hätten sie mich nicht eingestellt. Schlecht wäre es nur gewesen, wenn ich keinen Bock gehabt hätte, etwas Neues zu lernen.

Was ist wichtig, wenn Du Content Creator werden möchtest?

Die Bereitschaft jeden Tag dazuzulernen ist unverzichtbar. Nicht nur bei uns in der Agentur, sondern im Online-Marketing allgemein, insbesondere, wenn an – so wie ich – noch nie etwas mit dieser Branche zu tun hatte. Das ist am Anfang natürlich recht anstrengend. An meinen ersten Arbeitstagen habe ich mich nach Feierabend einfach nur auf eine Bank im Park gesetzt und den Himmel angestarrt. Doch je mehr ich gelernt habe, umso leichter viel mir die Arbeit mit der Zeit. Wenn man erst einmal die Grundlagen beherrscht, bietet das Online-Marketing für einen Content Creator unzählige Möglichkeiten.

Content Creator – ein Beruf, tausend Facetten

„Wir machen heute ein Video mit Dir, das kommt dann auf unseren Kanal.“ So oder so ähnlich hat mein Chef mir mitgeteilt, dass ich künftig derjenige sein werde, der unsere YouTube-Videos dreht. Vom Videodreh hatte ich damals so viel Ahnung wie vom Graphiken entwerfen oder einer Keyword-Analyse aus dem strategischen Bereich. Bei allem wurde ich ins kalte Wasser geworfen. Aber H&W ist nicht die Titanic und so gab es für mich immer ein Rettungsboot. Dadurch konnte ich an meinen Aufgaben wachsen und mich weiterentwickeln.

Content ist eben mehr als Text und darum bietet die Arbeit als Content Creator tausend Möglichkeiten, um sich zu entwickeln und das eigene Potential zu entdecken. Du musst nur etwas Mut haben, um anzufangen.

Timo Schnalzger

Timo Schnalzger

SEO//Content Marketing

Timo war schon in der Schule begeistert von der Literatur. Auf der Suche nach einem Studiengang geriet er an die Germanistik. Dort entdeckte er seine Liebe zum detaillierten Arbeiten an und mit Texten. Erste Gehversuche mit kreativem Schreiben unternahm er in seiner Zeit als Mitglied der studentischen Fachschaft. Jetzt kombiniert er alle diese Interessen und Fähigkeiten bei H&W.