Die Google Search Console. Eines der wichtigsten Google Webmaster Tools. Die Search Console ist ein kostenloser Dienst von Google zu Überwachung und Analyse der eigenen Website. Die Console ermöglicht es zahlreiche Kennzahlen zur eigenen Domain abzufragen. Mehr dazu in diesem Artikel:

Was ist die Search Console?

Die Search Console (GSC) ist eines vielen Google Tools. Für Webmaster bei der Einrichtung einer Domain aber neben Analystics das wichtigste Werkzeug um die eigene Domain auf Vordermann zu bringen. Mit der Search Console können Sie zahlreiche Daten zu Ihrer eigenen Website auswerten. Hier sehen Sie zum Beispiel wie häufig Ihre Seite in den Suchergebnissen angezeigt wurde. Auch können Sie erkennen wie viele Suchanfragen auf die einzelnen Keywords Ihrer Webseite gehen. Suchmaschinen setzen viel daran, das Webmaster solide Websites programmieren. Die Fehler sollen sich in Grenzen halten und das hat auch Gründe. Google ist es wichtig, dass die eigenen Suchergebnisse auf hochwertige Domains verweisen. Als Suchmaschine möchte Google seine Nutzern immer die bestmöglichen Suchergebnisse liefern. Zum Anderen ist die Optimierung wichtig um die Qualität der Google Ads Werbung auf einem hohen Niveau zu halten.

Seit 2015 zählt die Search Console nicht mehr offiziell als Webmaster Tool. Mittlerweile (2020) ist das Tool Teil der Google Marketing Plattform.

Search Console Google Tools

Search Console einrichten und aktivieren

Doch wie kann ich Internet Adressen (URLs) nun zur Search Console hinzufügen? Um die Google Tools rund um die Search Console (GSC) nutzen zu können benötigt man zunächst ein Google-Konto. Nach der Anmeldung muss die Inhaberschaft als Webmaster der eigenen Domain bzw. Url bestätigt werden. Hierfür gibt es einige Möglichkeiten. Entweder es wird eine HTML-Datei auf den Webserver hochgeladen. Oder man bestätigt die Domain über einen HTML-Tag im Head Bereich der Website. Alternativ kann man die Inhaberschaft auch über die Verknüpfung mit einem bereits vorhandenen Analytics Konto bestätigen. Anschließend an die Verknüpfung erhalten Sie eine Bestätigung dass Ihre Property nun aktiv ist.

Der Unterschied zwischen den beiden Varianten liegt darin, dass unter der URL-Property nur der tatsächliche URL Pfad erfasst wird. Man erhält nur Ergebnisse für die genannte URL. Subdomains (Beispiel: https://wiki.hw-seoagentur.de) werden nicht erfasst. Bei der Domain Property werden hingegen alle Domain Varianten inklusive der Subdomains erfasst.

Anmeldung der Domain in der Search Console

Google Tools: Property einrichten

Die zu überwachenden Websites werden in den Google Tools immer als Property bezeichnet. Es lassen sich insgesamt 100 Propertys in der Search Console einrichten. Genug also für den Start. Wie bereits erwähnt können Propertys auch einzelne URL Pfade und Unterverzeichnisse einer Website sein. Ist die Property eingerichtet werden einem nach kurzer Wartezeit bereits die ersten Daten angezeigt. Im Menü der Search Console werden Ihnen nach der Bestätigung alle vorhandene Propertys angezeigt. 

Die Indexierung und Einreichen der Site-Map

Die erste Maßnahme ist die Indexierung der eigenen Domain. Achtung: Diesen Schritt sollte man auch durchführen wenn die Domain bereits in den Suchergebnissen rankt. Damit die eigene Webseite in der Google-Suche angezeigt wird, muss diese in den Index von Google aufgenommen werden. Die Aufnahme der einzelnen Urls in den Index nimmt Google selbst vor. Dies geschieht über das Crawling. Crawler sind Suchmaschinen Bots die das Web nach neuen Webseiten durchsuchen.

Um Google die Arbeit so einfach wie möglich zu machen, sollte man seine Sitemaps in der Search Console einreichen. Dies führt dazu, dass Google die betreffenden Seite schneller gecrawlt wird. Außerdem kennt Google den Aufbau der Website dann schon im Voraus. Das Einbinden der Sitemap ist sehr einfach. Drücken Sie im Menü links auf Sitemaps. Nun laden Sie die entsprechende xml Datei hoch. Ist Ihre Seite bereits indexiert kann es sich trotzdem lohnen die Sitemap hin und wieder zu aktualisieren.

Neue Site Map ins Google Tool Search Console einfügen

Wichtige Kennzahlen zu Ihrer Domain

Direkt auf dem Dashboard erhalten Sie die ersten Informationen. Strukturierte Daten zur Leistung Ihrer Webseite. Sie können an dern ersten Graphen und Tabellen ablesen, wie viele Klicks und Besucher ihre Seite im Zeitraum der letzten 30 Tage hatte. Die zweite Ansicht zeigt Ihre indexierten Urls. Jede Url die im Index von Google und damit in der Google-Suche erscheint wird hier aufgelistet. Mit wenigen Blicken können Sie sich hier einen grundlegenden Eindruck über Ihre Seite verschaffen. Möchten Sie genaue Insights zu einer bestimmte URL? Nutzen Sie das Suchfeld im oberen Bereich. Die URL-Prüfung spuckt alle Daten zu den spezifischen URL Adressen aus.

Die Position der einzelnen Urls in den Rankings der Suchmaschinen sehen Sie in einer anderen Übersicht. Dazu gleich.

Google Tools und Search Console SEO

Impressionen und Klicks

Unter dem Punkt Leistung finden Sie weitere Informationen. Sie können die Anzahl der Impressionen Ihrer Seite ablesen. Impressionen beschreiben, wie häufig Ihre Seite in den Google-Suchergebnissen angezeigt wurde. Jedes Mal wenn ein User in den Suchergebnissen auf Ihre Webseite stößt zählt dies als Impression. Impressionen sind also die Darstellung in den Suchergebnissen. Darüber können Sie sich anzeigen lassen wie viele User tatsächlich auf Ihre Seite geklickt haben. Man spricht hier von der Click Trough Rate (CTR). Je höher diese Rate desto erfolgreicher ist Ihre Arbeit. Hieraus lassen sich zum Beispiel Rückschlüsse auf das verwendete Snippet in der Google-Suche schließen. Ist Ihr CTR sehr niedrig sollten Sie über eine Optimierung Ihres Google Snippets nachdenken. Überprüfen Sie diese Kennzahlen regelmäßig und reagieren Sie bei negativen Veränderungen.

Bei generischen Suchanfragen sollte die CTR ungefähr 1% betragen. Alles darüber wäre sehr gut. Geht es um Suchanfragen die Ihren Brand beinhalten sollte die Rate mindestens 30-40 % betragen. Hier hat sich der User in seiner Suchanfrage ja bereits auf Ihr Unternehmen festgelegt. Geht er nun trotzdem auf eine andere Seite spricht da

Verknüpfung der Google Search Console als Goolge Tools

Fehler in den URLs

Im Bereich Index können Sie sich unter Abdeckung die gültigen URLs abrufen. Sind Urls fehlerhaft wird das hier angezeigt. Hier lassen sich zahlreiche Fehler der eigenen Url erkennen. Duplicate Content oder Fehler in der robots.txt sind nur einige davon. Überprüfen Sie zwingend fehlerhafte Seiten und beheben Sie die bestehenden Missstände. 

Fehleranzeige in der Google Search Console

Mobilgeräte und Pagespeed

Überprüfen Sie auch unbedingt die weiteren Kennzahlen wir die Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten. Diese Google Tools in der Search Console enthalten wichtige interne Berichte und Ressourcen zum beheben der Probleme. Finden sich hier Fehler sollten diese unbedingt behoben werden. Ein großer Teils des Web Traffics kommt von Mobilgeräten. Haben diese Probleme Ihre Seite richtig darzustellen kann das schwerwiegende folgen haben. Achten Sie immer auf eine gute Optimierung für mobile Endgeräte. Hier spielen vor allem die Ladezeiten eine große Rolle. Diese kann man in den Page Speed Insights abrufen und analysieren. Rufen Sie diese Berichte regelmäßig ab. Hier werden alle relevanten Daten rund um die Geschwindigkeit Ihrer Seite angezeigt. Bilddateien, Javascript und weitere Faktoren welche die Pagespeed negativ beeinflussen. Auch das Crawling einer Seite leidet, wenn sich die Suchmaschinen Bots nicht wohlfühlen. Ewigen Ladezeiten und falsch strukturierte Daten gefallen keinem. 

Sicherheit und Manuelle Maßnahmen

Diese Google Tools der Search Console sollten grundsätzlich keine Probleme machen. Ein kurzer Check der manuellen Maßnahmen und eventueller Sicherheitsprobleme ist aber nicht verkehrt. Im diesem Bereich der Search Console können Sie manuelle Maßnahmen erkennen welche die Indexierung verhindern. Hier werden alle Maßnahmen angezeigt die verhindern dass betreffende Urls in der Google-Suche erscheinen.

Im Bereich Sicherheitsprobleme werden Sie auf eventuell bestehende Probleme Ihrer Seite im Berich der Sicherheit hingewiesen.

Backlinks

Auch Backlinks auf die eigen Website lassen sich in den Google Tools Google Search Console auslesen. Die Anzahl der Externen Links (Backlinks) sowie die meistverlinkten Seiten finden Sie unter dem Punkt Links in der Menüleiste der Search Console. Bauen Sie Ihre Backlinks strategisch auf. Achten Sie auf ein ausgewogenes Linkprofil. Im Bericht sehen Sie außerdem Ihre interne Verlinkung. Wichtige Unterseiten sollten verlinkt werden. So lenken Sie nicht nur die Suchmaschinen sondern auch eine ganze Menge Traffic auf betreffende Unterseiten. Achten Sie auch hier um einen strukturierten Linkaufbau. Wichtige Seiten sollten häufiger verlinkt werden. Weiter unten im Bereich Links der Search Console  finden Sie die Ankertexte welche die Backlinks auf Ihre Property verweisen. Früher waren diese Anchor Texte extrem wichtig für die Optimierung der eigenen Seite. Nach viel Missbrauch hat Ihre Bedeutung mittlerweile aber deutlich abgenommen. Ein natürlicher Linktext wie „weitere Informationen unter“ ist definitiv die bessere Wahl. Zum Thema Backlinks wird zukünftig ein weiterer Blogartikel erscheinen. Außerdem finden Sie Infos in unserer SEO Wiki.

Zusammenfassung

Ein Google-Konto ist schnell erstellt und die Inhaberschaft der eigenen URL leicht bestätigt. Die Google Tools können kostenfrei genutzt werden und sind eine wertvolle Ergänzung zur eigenen Analyse. Über die Google Tools Search Console und Analytics lassen sich viele wichtige Kennzahlen auslesen. Steht Ihre Webseite erst am Anfang können Sie mit der Search Console die Aufnahme in den Google-Index beschleunigen. Reichen Sie hierfür Ihre Sitemaps ein. Die Suchanalyse und Anzeige der Backlinks ist für die laufende Optimierung besonders hilfreich. Nutzen Sie die Möglichkeit um Berichte zu Ihrer eigenen Property und deren Indexierung zu analysieren. Achten Sie auf Fehler und überprüfen Sie regelmäßig ihre Einstellungen. Sie benötigen Unterstützung bei der Search Console (GSC)? Wir analysieren regelmäßig auf strukturierte Daten und nehmen alle Kennzahlen in unseren Bericht auf. Nehmen Sie Kontakt mit unseren SEO Profis auf. Wir helfen gerne weiter. 

David Wagner

David Wagner

CEO/Inhaber bei H&W//SEO Agentur

Schon während der Schulzeit und später neben dem Studium war David Wagner immer im Online Marketing aktiv. Neben seiner Studienzeit in Frankfurt am Main arbeitete er in einer Marketing Agentur und übernahm unter anderem die Vermarktung und SEO Betreuung des größten Online Shops für Glitzer in Deutschland. Nach seinem Jura Studium gründetet David Wagner im Jahr 2017 die H&W//Brand Experience die aus insgesamt 6 Unternehmen besteht. Aus dieser ging 2017 auch unmittelbar die H&W//SEO-Agentur hervor. Deren alleiniger Inhaber ist David Wagner