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    Was ist Inbound Marketing und warum Du darauf setzen solltest

    von David Wagner | Feb 08, 2021 | SEO Basics

    Inbound Marketing für Dein Unternehmen anwenden

    Fast immer recherchieren potentielle Kunde vor dem Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung im Internet. Sei es um Preise zu vergleichen, das „Problem“ zunächst selbst zu lösen oder sich allgemein für die Thematik interessieren. Genau hier setzt Inbound Marketing an. Inbound Marketing ist eine Strategie, mit der Unternehmen Ihre Kunden anziehen und auf Ihre Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam machen, indem sie den Kunden vorab hilfreiche bzw. relevante Inhalte anbieten. Welchen Mehrwert diese Strategie für Dein Unternehmen haben kann und wie Du Inbound Marketing erfolgreich für Dein Online Marketing nutzen kannst, erfährst Du hier:

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    Marketing im Wandel

    Wir erleben in den letzten 15 Jahren einen unglaublichen Wandel. Marketing verändert sich grundlegend. Wir gehen weg von einer aufdringlichen, nervigen Werbung die wir alle noch aus den 2000ern kennen. Heute schauen viele kein TV mehr weil sie keine Lust mehr auf Werbeunterbrechungen haben. Dienste wie Netflix, Amazon oder seit 2020 Dinsey+ boomen. Das betrifft auch das Radio. Radio? Um es kurz zu machen, die haben genau das gemacht was Spotify, Amazon oder Apple Music machen. Nur konntest Du nicht über das Programm entscheiden und wurdest auch noch in aller Regelmäßigkeit von penetranten Werbespots unterbrochen. Ich denke es ist klar worum es geht. Umdenken!

    Wir alle kennen klassisches Marketing

    Marketing-Maßnahmen, egal ob online oder offline haben immer das Ziel, neue Leads bzw. neue Kunden für Dein Unternehmen zu gewinnen. Aber wie Du diese Kunden gewinnen kannst, dafür gibt es natürlich zahlreiche unterschiedliche Ansätze. Ganz klassisch hast Du für Dein Unternehmen früher vermutlich Flyer und Plakate verteilt, hast Zeitungsanzeigen geschaltet oder Promotion Aktion durchgeführt. War Dein Unternehmen schon größer hast Du vielleicht auf Radio- oder TV-Werbung gesetzt. Zumindest war das viele Jahre für viele Unternehmen die gängige Praxis. Doch nicht erst seit der Covid-19 Pandemie im Jahr 2020 hat sich der Trend weg vom „klassischen“ hin zum Online Marketing verstärkt. Unternehmen setzen mehr und mehr auf die vielen Vorteile des Online Marketings:

      Infografik zu Werbeausgaben in 2020

      Vorteile Online Marketing

      Aber zum Glück gibt es ja Online-Marketing. Denn dieses ermöglicht Dir ganz neue Möglichkeiten in Sachen Werbung und Selbstdarstellung. Hier auf alle Vorteile von Online gegenüber klassischen Marketing einzugehen würde den Rahmen sprengen.

      Heute kannst Du über Google Ads, Facebook Ads, oder die Berufsnetzwerke Xing oder LinkedIn Werbung schalten und die Reichweite Deiner Werbung erhöhen bzw. spezifizieren. Das große Potential liegt in der Skalierbarkeit Deines Marketings, dass durch eine exakte Definition der Zielgruppe möglich wird. Denn im Online Marketing Du kannst sehr exakt deine Zielgruppe definieren (Targeting) und mit im Verhältnis geringem finanziellem Aufwand die Nutzer zum Kauf bewegen.  

      Der Unterschied zu klassischen Marketinginstrumenten ist folgender: Die eventuellen Käufer (Buyer Personas) deines Produkts werden durch diese Form der Werbung genau targetiert. Zielgruppen werden viel genauer bestimmt und die Gefahr dass Deine Werbung völlig ins Leere läuft sinkt enorm, da sich die angesteuerten User ja grundsätzlich für dein Produkt oder deine Dienstleistung (Stichwort: Targeting) interessieren könnten. Klassische Werbung (TV, Radio, Flyer, etc.) hingegen soll die breite Masse ansprechen und möglichst viele Personen erreichen.  Die Gefahr, dass sich dann jemand nicht für ein Produkt interessiert oder sogar genervt ist, ist höher.

        Unterschied zwischen Inbound und Outbound Marketing

        Um die Idee hinter Inbound Marketing zu erklären ist es wichtig zu wissen, was der Unterschied zum Outbound Marketing ist. Hat man diesen Unterschied verstanden, kann man mehr in die Tiefen des Inbound Marketings eintauchen. Der wichtigste Unterschied zwischen Inbound und Outbound-Marketing? Im Outbound bist Du ein Störer, denn Du störst den Kunden aktiv mit Deinem Angebot, Du versuchst maximale Aufmerksamkeit zu erzeugen, um den Kunden zu unterbrechen. Hier bist Du laufend selbst aktiv und versuchst so „laut“ wie möglich nach außen zu sein. Viele empfinden diese Form von Werbung als störend, da sie sich gar nicht für das beworbene Produkt interessieren.  

        Im Inbound Marketing störst du den Kunden nicht, sondern bietest dem Kunden Inhalte, die ihn bei seiner aktuellen Recherche unterstützen oder bei einem Problem behilflich sind.

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          Das bedeutet Inbound Marketing

          Bevor potentielle Kunden bzw. Interessenten Dein Produkt kaufen oder sich für Deine Dienstleistung interessieren haben Sie meist ein Problem oder Bedürfnis. Da sie aber noch nichts von Dir und Deinem Angebot wissen begeben Sie sich auf die Suche und beginnen zu recherchieren.

          Genau hier, also sehr früh in der Customer Journey, setzt die Inbound Strategie an: Du beginnst Inhalte rund um Dein Angebot zu erstellen. Du bearbeitest Themen umfassend und erstellst Inhalte, die Deinem Kunden wirklich weiterhelfen. Denn der Besucher soll sich, durch den von Dir gebotenen, hochwertigen Content oder die bereitgestellten Informationen schließlich dafür entscheiden, Deine Dienste in Anspruch zu nehmen und zum Kunde werden. Ziel des Inbound Marketings ist es, dass der Kunde auf Dich bzw. Dein Unternehmen aufmerksam wird, ohne dass Du aktiv Werbung schaltest und dem Kunden Dein Angebot auf die Nase drückst.

            Finde die Interessen Deiner Zielgruppen heraus

            Du solltest jetzt aber keinesfalls anfangen wild Content und Inhalte zu erstellen. Gerade hier bedarf es einer akribischen Planung und einer umfassenden Strategie. Sonst erstellst Du am Ende Inhalt die keiner lesen will, oder die keiner liest weil sie nicht auffindbar sind (Stichwort: Suchmaschinen, Keywords und SEO). Um hochwertige Inhalte zu erstellen solltest Du Dir also zunächst Gedanken über Deine Zielgruppe machen. Du solltest sogar noch einen Schritt weiter gehen und eine Buyer Persona festlegen. 

            Was ist eine Buyer Persona?

            An wen soll sich Dein Inhalt/Produkt richten? Das ist hier die entscheidende Frage. Bei dieser Persona geht es um mehr, als nur Deine Zielgruppe zu definieren. Die Überlegungen zur Buyer Persona sind detaillierter, schließen Hobbies, Beruf, Alter, aber auch seine persönlichen Eigenschaften mit ein. Du gibst deinem möglichen Kunden damit ein Gesicht und kannst Deine Marketingkampagnen exakter ausrichten. Erst wenn du Dir darüber im Klaren bist, kannst Du den entsprechenden Content produzieren, welcher von Deiner Zielgruppe als hochwertig und hilfreich wahrgenommen wird.  

            kurz, knapp & kompakt!

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            Ist das nicht Content Marketing? Wo ist der Unterschied?

            Die Frage ist berechtigt, denn beim Inbound Marketing geht es letztendlich um die Erstellung hochwertiger Inhalte. Der Grundbaustein und damit wesentlicher Bestandteil des Inbound-Marketings ist das Content Marketing. Content Marketing ist also eine Teildisziplin des Inbound Marketings. Hierbei geht es vor allem darum qualitativ hochwertige Inhalte zu veröffentlichen. Diese sollen sich vom Rest unterscheiden und Deinen (potentiellen) Kunden einen Mehrwert bieten. Stelle Deine Inhalte in den Mittelpunkt und optimiere Sie für Deine Zielgruppe (buyer persona). Inbound Marketing geht aber einen bedeutenden Schritt weiter als Content Marketing. Zusammenfassend kann man sagen, dass du durch Content Marketing die Sichtbarkeit Deines Unternehmens durch die Erstellung von Inhalten erhöhst. Das Inbound Marketing nutzt dann diese Sichtbarkeit, um potentielle Kunden durch hochwertige und relevante Inhalte zu begeistern und um hieraus letztendlich neue Kunden zu gewinnen. 

              Sei kein störender Verkäufer – Sei helfender Experte!

              Um das zu verdeutlichen, sagen wir Dein zukünftiger Kunde hat ein Problem. Er surft im Internet und sucht nach einer Lösung. Schon nach kurzer, intensiver Recherche landet er z.B. auf Deiner Website oder Deinem Youtube Kanal. Denn nur du stellst dort die Inhalte zur Verfügung, die er für die Lösung seines Problems braucht. Der potentielle Kunde kann sein Problem/Bedürfnis durch die von Dir bereitgestellten Inhalte lösen oder sie helfen ihm bei der Lösung weiter. Deine Website oder Dein Kanal und wenn Du alles richtig machst, Dein Unternehmen, wird bei dieser Person sehr positiv in Erinnerung bleiben. Noch intensiver ist dieses Erlebnis im Bereich Video bzw. Youtube. Hier hat der User Dich bzw. einen Mitarbeiter „persönlich“ kennen und schätzen gelernt.

              Wenigen Tage oder Wochen später hat der Kunde wieder ein Problem in einem ähnlichen Bereich oder Thema zu lösen und begibt sich erneut auf Recherche. Wieder stößt er auf Deine Inhalte. Er wird sich unter Garantie daran erinnern, dass er doch vor einiger Zeit schon einmal bei Dir gelandet ist und Du ihm damals weiterhelfen konntest.

              Was passiert hier? Der Besucher lernt Dich als Experten kennen und schätzen. Du wirst immer wieder sichtbar wenn im erweiterten „Dunstkreis“ Deiner Produkte/Dienstleistungen nach bestimmten Themen gesucht wird. 

              Wird er nun auf Dein Angebot aufmerksam bzw. aufmerksam gemacht (dazu später mehr) bist Du nicht mehr der nervige Verkäufer. Du bist der Experte, der dem Kunden schon mehrfach effizient weitergeholfen hat. Deine Expertise und Kompetenz stehen außer Frage. Das bringt Dich in eine extrem komfortable Situation, denn die klassischen Rollen werden vertauscht.

              An diesem Punkt kann Du absolut alles vergessen, was Du in irgendeiner Schulung eines 0815-Vertrieblers über Verkauf gelernt hast (ja die 2000er sind vorbei und die Auswirkungen des Corona Virus haben diese Entwicklung nur beschleunigt).

              Hier mal ein konkretes (fiktives) Beispiel

              Stell dir vor, Du hast ein Fitnessstudio. Davon gibt es in den meisten Städten mehr als genug. Was genau die Leistungsunterschiede sind ist für die meisten Kunde überhaupt nicht wahrnehmbar bzw. es fehlt das Fachwissen, um wirklich zu beurteilen welches Studio nun qualifizierter ist. Was also kannst Du tun, um Dich von den anderen Studios in der Region abzuheben? Zunächst musst Du definieren, wer Deine Zielgruppe (Stichwort: buyer persona) überhaupt ist.

              Soll Dein Studio eher die jungen Leute ansprechen? Dann wird Dir schnell klar werden, dass sich diese Zielgruppe neben einer perfekten Figur auch mit dem Thema Ernährung (vegane Bewegung) und einer ausgewogenen Work-Life-Balance beschäftigt.

              Dann ist Deine Buyers Persona eher, nennen wir sie mal Julia, zwischen 18 und 35 Jahre alt, Studentin oder schon berufstätig. Sie betreibt Sport in erster Linie weil Sie eine gute Figur haben möchte und nicht, weil sie irgendwann mal gehört hat, dass es gesünder ist. Sie hat (noch) keine körperlichen Beschwerden. Da sie sich grundsätzlich dafür interessiert, wie Sie eine bessere Figur erreichen kann und sich außerdem grundsätzlich für das Thema Fitness interessiert stößt die schnell auf das Thema Ernährung. Jetzt verfügt Julia aber entweder nicht unbedingt über das Geld oder die Zeit, dass Sie direkt in ein Fitnessstudio geht (gerade dieser Gedanke wird nun langsam reifen). Sie informiert sich daher außerdem über Themen wie sie den Sport in Ihrem Alltag integrieren kann. Sie will wissen, welche Übungen zu ihr und ihrem Ziel passen. Außerdem will Julia wissen, was sie in Sachen Ernährung optimieren kann, um diese Ziele zu erreichen.

              Und jetzt stell Dir vor, Du hast auf Deiner Website oder Deinem Kanal bereits eine Menge Informationen zum Thema Muskelgruppen, Ernährung etc. Und stell dir weiter vor, Julia landet auf deiner Website, weil sie genau nach solchen Informationen gesucht hat.

              Julia wird sich viele nützliche Tipps von Dir geben lassen und Dich als Experten wahrnehmen. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, Julia wird durch Deine Expertise so beeindruckt, dass Sie sich langfristig auch für eine feste Mitgliedschaft in Deinem „Experten“ Club entscheidet weil für sie gar nichts anderes in Frage kommt. Hier haben Wettbewerber noch nicht einmal die Chance ein Angebot in den Raum zu werfen.

              Oder sie überlegt sich grundsätzlich eine Mitgliedschaft in einem Studio abzuschließen und beginnt Angebote zu vergleichen. Was glaubst Du, für welches Studio sie sich entscheiden wird? Für das Studio um die Ecke, dass zwar günstig ist, dem Julia aber zum ersten Mal begegnet und mit dem sie keine Berührungspunkte hat. Oder für Dein Studio, dem Julia schon mehrfach begegnet ist und welches ihr immer weiterhelfen konnte.

              Richtig. Auch hier wirst DU bei Julia die erste Wahl sein.

              Heißt das ich soll kostenfrei Inhalte zur Verfügung stellen?

              Diese Frage hören wir so häufig. Inhalte sind heute ganz leicht und überall zu finden. Stelle Dir einfach die Frage ob der Kunde Deine Inhalte sehen soll oder die Deiner Wettbewerber bzw. völlig anderer Anbieter. Finden wird der User die gesuchten Inhalte so oder so. Höre also auf in diesem Schema zu denken.

              Für wen ist Inbound Marketing interessant?

              Ist Inbound Marketing nur was für Internet-Nerds? Weit gefehlt. Im Grunde kann die Methode für jede Branche angewendet werden, egal ob b2b oder b2c. Im Grunde kann man auch nie pauschal sagen, für Dich ist die Methode was und für Dich nicht. Nur belegte Zahlen können das. Jeder, der auf dem neuesten Stand bleiben will und seinen Kunden in den Mittelpunkt stellt, kann und sollte mit der Inbound-Methode arbeiten. Natürlich müssen hierfür in Deinem Unternehmen gewisse Strukturen geschaffen werden. Es geht grundsätzlich einfach darum, sich und sein Unternehmen nach außen hin bestmöglich zu repräsentieren. Und das am besten, indem man nicht einfach nur Dienstleister ist, sondern auch beratend und helfend zur Seite steht.

              Ist Outbound Marketing tot?

              Ganz klar. Nein! Die Vorzüge von Outbound Marketing sind klar. Schnelle Umsetzung und Skalierbarkeit. Es lassen sich in kurzer Zeit viele Interessenten, Leads oder Verkäufe generieren. Inbound Marketing benötigt deutlich mehr Zeit und ist eine langfristige, nachhaltige Strategie.

              Wir gehen aber einen Schritt weiter. Kombiniere beide Strategien miteinander z.B. durch Content Distribution, Content Outreach oder Content Promotion. Hier verbreitest Du Deine hochwertigen Inhalte durch Outbound Marketing. Dies geschieht z.B. über Google Ads, Social Advertising oder Online PR.

              Aber Vorsicht. Genau hier lauern Gefahren. Stelle vor der Bewerbung deines Contents sicher, dass dieser auch hochwertig und inhaltlich richtig ist. Denn was bringt es deinem Fitnessstudio, wenn deine Artikel zum Thema Sport und Ernährung inhaltlich nicht stimmen? Wenn sie schlecht geschrieben oder in den Untiefen deiner Website-Struktur nicht zu finden sind? Hier beginnt die große Kunst. Versuche einfach, beide Methoden sinnvoll miteinander zu kombinieren. Denn Inbound-Marketing birgt auch eine Gefahr: Sind deine Inhalte falsch, uninteressant oder willkürlich, dann kann eine Reibung zwischen dir und dem Kunden entstehen.

              Inbound in jedem Bereich – das Marketing Flywheel

              Das Marketing Flywheel ist aus meiner Sicht die logische Konsequenz wenn man Inbound Marketing wirklich erfolgreich durchzieht. Dieses Modell stellt den Kunden in den Mittelpunkt und geht meiner Meinung nach einen Schritt weiter als der herkömmliche Sales Funnel den jeder Marketer kennt. Wir wollen hier nicht auf alle Bereiche des Flywheels eingehen, sondern nur den Zusammenhang mit dem eben gesagten erwähnen. Wenn du mehr über das Flywheel erfahren willst, schau doch mal in unser Wiki. 

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              Die Idee

              Grundsätzlich geht es darum, durch die Reduzierung von Reibung sein Marketing (Flywheel) am Laufen zu halten und dieses immer größer und schneller werden zu lassen. Dieses wird durch Gewicht (z.B. Investition) einmal so richtig angestoßen und dreht sich dann durch seine Geschwindigkeit immer weiter. Reibung kann dabei zwischen Dir und Deinem Kunden entstehen oder zwischen Dir und Dritten Beteiligten.

                Die Methodik

                Helfe Deinem Kunden in jeder Phase der Buyer’s Journey dabei, seine Ziele zu erreichen. Denn nur ein zufriedener Kunde und erfolgreicher Kunde wird am Ende weiterhin Produkte oder Dienstleistungen bei Dir erwerben oder Dich weiterempfehlen. Achte dabei auf die folgenden drei Phasen: 

                1. Anziehen: Sei ein echter Experte auf Deinem Gebiet und überzeuge potentielle Kunden und Besucher durch hochwertige Inhalte und Deine Expertise. So kannst du mögliche Interessenten mit relevanten Inhalten weiterhelfen und Vertrauen aufbauen. Baue durch relevante Inhalte und hochwertiges Content-Marketing den Traffic auf Deinen Kanälen stetig aus.

                2. Interagieren: Fördere die Interaktion mit Deinem Unternehmen. Interaktion ist heutzutage das wichtigste. Durch Deine Inhalte wurde der Kunde auf die Aufmerksam, nun hilf ihm aktiv weiter, berate ihn, unterstütze ihn. Fördere Interaktion durch einfache Erreichbarkeit per E-Mail, Telefon, Chat, etc. Steigere so die Kaufbereitschaft bei Deinem Kunden enorm und erleichtere ihm die Kaufentscheidung. 

                3. Begeistern: Helfe Deinem Kunden dabei, das Produkt optimal einzusetzen und betreue ihn mit hervorragendem Kundenservice. Entflamme damit seine Begeisterung für Dein Unternehmen. 

                Marketing Flywheel richtig anwenden

                Wenn Du diese drei Punkte umsetzen kannst, wirst Du einen stetigen Strom an neuen Besuchern auf Deine Website generieren und diese schneller und einfacher zu Kunden konvertieren. Durch einen hervorragenden Kundenservice und das gesamte Erlebnis mit Deiner Marke schaffst Du positive Erfahrungen. Diese werden wieder dafür sorgen, dass Du immer wieder neue Interessenten anziehst. Ein Kreislauf entsteht. Damit bildet die Inbound Methode die theoretische Grundlage für das Kreislaufmodell. 

                Inbound Marketing direkt starten

                Nun genug mit der Theorie, mach Dich an die Umsetzung. Was nicht online ist, zählt nicht und bringt Dich nicht weiter. Also loslegen und ausprobieren was für Dich und Dein Unternehmen funktioniert.

                • Erstelle relevante und nützliche Inhalte: Diese müssen einen echten Mehrwert bieten und deinen potenziellen Kunden bei der Beantwortung möglicher Fragen helfen. Blogartikel, White-Paper oder Social-Media-Posts können die entsprechenden Kanäle dafür sein um Deinen Kunden schon in einer frühen Phase der Customer Journey von Dir zu überzeugen. 
                • Plane und strukturiere: Die langfristige Erstellung von Content, egal in welcher Form (Video, Bild, Text, Podcast) und egal auf welcher Plattform muss geplant und strukturiert sein. Schaffe Dir einen roten Faden.
                • Binde die Optimierung Deiner Website für Suchmaschinen (SEO) in deine Marketing Strategie mit ein: Richte deinen Content auf bestimmte Keywords aus. So werden dich mögliche Kunden auf der Suche nach deinen Produkten oder deiner Dienstleistung einfacher in der Suchmaschine finden. Denn Content den niemand findet, liest auch niemand.
                • Kommunikation ist alles: Gestalte den Umgang mit dem Kunden so vielfältig und einfach wie möglich. Biete dem Kunden mehr als nur eine E-Mail Adresse an, um mit dir in Kontakt zu treten. Fördere gezielt die Interaktion mit Deinem Unternehmen und Deiner Marke. Halte Deine Kontaktdaten stets aktuell und vermittle dem Kunden in der Interaktion, welchen Wert dein Unternehmen für seine Bedürfnisse haben könnte. So wirst Du Anfragen, Verkäufe, Leadgenerierung und jede weitere festgelegte Conversion fördern.
                • Profi-Wissen: Sorge dafür, dass Deine Mitarbeiter Experten sind. Unterstütze potenziellen Kunden in jeder Phase der Customer Journey. Dafür ist es wichtig, dass Du Dir genau überlegt, wie deine Buyers Personas aussehen. Wie Du diese besser spezifizieren kannst? Z.B durch Umfragen, nachdem ein Produkt oder eine Dienstleistung gekauft wurde. Oder durch die Analyse möglicher Leads. 
                • Social Listening: Soziale Netzwerke dürfen in Marketing Maßnahmen heutzutage fast nicht mehr fehlen. Finde durch Monitoring heraus, für welche Themen sich Deine Kunden rund um Deine Produkte interessieren. Zudem bieten soziale Netzwerke eine wunderbare Plattform, um direktes Lob oder Kritik zu üben. Z.B über Posts oder Kommentare. Die wenigsten Nutzer geben ihr Feedback über E-Mail. Sie nutzen lieber den „direkteren“ Weg der sozialen Netzwerke. Baue soziale Netzwerke in die Prozesse Deiner Kundenanalyse mit ein. 

                Wie messe ich den Erfolg?

                Um den Erfolg Deiner Marketingstrategie bewerten und optimieren zu können, ist es wichtig, dass Du dir vorab Gedanken über ein paar Kennzahlen machst. Damit die Menge an Daten nicht ins Bodenlose geht, lege vorab die wichtigsten Kennzahlen fest. Folgende Kennzahlen könnten Dir bei der Auswertung helfen: 

                 

                • Leads: Versuche herauszufinden, wie die Leads generiert wurden. War es ein Kontaktformular? Ein Live-Chat? War es eine PFD, auf die irgendwo verwiesen wurde? War es eine Umfrage zu einem Produkt oder einfach nur eine normale Google-Suche?
                • Websiten-Besucher: Achte darauf, dass die Zahl der Besucher auf deiner Website kontinuierlich steigen. So kannst du überprüfen, ob die von dir erstellten Inhalte und dein SEO funktionieren.
                • Marken ROI: Behalte im Blick, wieviel Ausgaben und Einnahmen deine Marketing-Strategien erzielen. Deine Investitionen sollen sich langfristig lohnen. 
                • Kunden: Besucher Deiner Website sollten mehr als nur das sein. Ziel ist es, dass sie langfristig Kunden werden. Wie ist die Conversations Rate von Leads zu Kunden?  Wieviele Kunden konntest Du über die Inbound Strategie gewinnen? 
                • Engagement: Wie kommen Deine Inhalte an? Das kannst Du über Monitoring-Tools erfassen oder durch eine Analyse diverser Kommentare Deiner Kunden auf sozialen Netzwerken oder im Online Shop. 

                  Halten wir fest:
                  Wenn Du dir die Grundprinzipien des Inbound-Marketings zu Herzen nimmst und Dir Gedanken über Dein Unternehmen und dessen Zielgruppen machst und diese dann mit hochwertigen Inhalten versorgst, dann kann sich hieraus eine extrem erfolgreiche Geschichte entwickeln. Hiervon profitieren alle Beteiligten, Du, Deine Kunden und alle beteiligten Dritten.

                  David Wagner

                  David Wagner

                  CEO/Inhaber bei H&W//SEO Agentur

                  David Wagner ist der Inhaber der H&W//SEO Agentur. Schon während der Schulzeit und später neben dem Studium war David Wagner immer im Online Marketing aktiv. Neben seiner Studienzeit in Frankfurt am Main arbeitete er bereits im Online Marketing. Nach seinem Jura Studium gründete David Wagner im Jahr 2017 die Agentur H&W//Brand Experience.

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                  David Wagner ist der Inhaber der H&W//SEO Agentur. Schon während der Schulzeit und später neben dem Studium war David Wagner immer im Online Marketing aktiv. Neben seiner Studienzeit in Frankfurt am Main arbeitete er bereits im Online Marketing. Nach seinem Jura Studium gründete David Wagner im Jahr 2017 die Agentur H&W//Brand Experience.