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Instagram-Beitrag vs. Instagram-Stories – was ist besser?

von Sophie Diehl

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15.06.2022

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SEO Blog

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Mit 11 Millionen monatlichen Nutzern (Quelle: Statista) gehört Instagram mittlerweile zu den meist genutzten Social-Media-Plattformen in Deutschland. Angefangen als Plattform auf der Bilder als eine Art Microblog mit Freunden und Followern geteilt werden konnten, verfügt Instagram mittlerweile über verschiedene Tools, die es auch Unternehmen erlauben sich auf unterschiedliche Weise ihren Zielgruppen zu präsentieren.

Eines dieser Tools, mit denen Du die Aufmerksamkeit für Deine Brand erhöhen kannst, ist die Instagram-Stories-Funktion. Angelehnt an die Social-Media-App Snapchat, können über Instagram Stories Bilderreihen oder kurze Videoformate geteilt werden, die 24 Stunden lang auf der App sichtbar bleiben. Ein Format mit Zukunft, das glaubt auch Mark Zuckerberg, Gründer des Unternehmens Meta Platforms, zu dem sowohl Facebook als auch Instagram gehören. 2018 schrieb er in einem Facebook-Post Folgendes: „Another important shift we’re seeing across the industry is the growth of Stories. We expect Stories are on track to overtake posts in feeds as the most common way people share across all social apps.“(Quelle: Facebook)

Und er behält Recht, die Zahl der veröffentlichten Stories ist bereits 2021 deutlich höher als die Anzahl der veröffentlichten Feed-Posts.(Quelle: Futurebiz) Aber bedeutet das, dass Instagram-Stories auf lange Sicht Feed-Beiträge ablösen? Das schauen wir uns mal genauer an.

Story vs. Feed– Welches Format erzeugt die höchste Reichweite?

Mit mehr als 500 Millionen Nutzern (Quelle: Statista) täglich sind Instagram Stories eine sinnvolle Möglichkeit Sichtbarkeit zu erzeugen. Doch die Reichweite ist begrenzt. Anders als Beiträge landen Stories nicht sehr oft auf der Explore-Seite und werden deshalb häufig nur von den eigenen Followern gesehen, während Feed-Posts die Möglichkeit haben auch Zielgruppen-User außerhalb der eigenen Community zu erreichen. Ebenso ist die Reichweite bei der eigenen Community, durch die zeitliche Begrenzung der Verfügbarkeit von Stories, geringer als bei einem Posting. Bei einer Anzahl von bis zu 500 Followern liegt die Reichweite pro Follower bei etwas über 50% bei einem Feed-Beitrag und etwas über 20% bei einem Story-Post. (Quelle: Fanpagekarma)

Mit welchem Format schafft man Vertrauen?

Der klassische Instagram-Beitrag ist schnell weitergewischt und selbst wenn er es schafft Aufmerksamkeit durch hochwertige Inhalte zu generieren, schafft er es selten so viel Nähe zur Community zu schaffen wie Instagram-Stories. Denn Stories sind oftmals viel persönlicher und können so die User bewegen und auch langfristig beschäftigen. Insbesondere deshalb, weil Du in keinem anderen Tool von Instagram (abgesehen von den Direct-Messages) in so einen direkten Austausch mit Deiner Community treten kannst.

Über Story-Sticker wie Fragen, Abstimmungen Umfragen und Like-Barometer können Deine Follower ohne viel Aufwand in Interaktion kommen und so eine persönliche Beziehung und Vertrauen zu Deiner Marke aufbauen, was sich wiederum positiv auf den Erfolg Deines Produktes oder Deiner Dienstleistung auswirken kann. Das Instagram Stories diesbezüglich sehr wirkungsvoll sind, zeigen auch die Zahlen. 58 % der User geben an, sich nach einer Story mehr für eine Marke oder ein Produkt interessiert zu haben und die Hälfte aller User hat bereits eine Website besucht, um mehr über ein Produkt oder ein Unternehmen herauszufinden, nachdem sie eine Story gesehen hatten. (Quelle: Hootsuite)

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    Mit diesem Tool kannst Du Traffic generieren

    Dass bereits die Hälfte aller Instagram-Story-Nutzer, wegen eines Produktes oder einer Dienstleistung, eine Website besucht haben, nachdem sie eine Story gesehen hatten ist bereits sehr vielversprechend. Doch die persönliche Bindung über Stories ist nicht deren einziger Vorteil. Seit 2021 gibt es für Stories den Link-Sticker, Traffic für Deine Website zu generieren, wird dadurch deutlich einfacher. Mit informativen Beiträgen oder spannenden Postings über neue Produkte kannst du auch über den Feed User auf Deine Website ziehen, doch anders als mit dem Link-Sticker, kannst Du in einem Beitrag keinen anklickbaren Link generieren. Wer nach einem Beitrag also die Webseite Deines Unternehmens besuchen möchte, muss den Umweg über den Link in der Bio Deines Profils machen. Anders als beim direkten Klick in der Story ist hier die Möglichkeit den Nutzer zu verlieren, bis er auf Deine Website gelangt, also höher.

    Mehr Aufwand oder Mehrwert?

    Welches der beiden Content-Formate mehr Aufwand ist, lässt sich schwer sagen. Während im Feed meist nur genauestens durchdesignte Beiträge veröffentlicht werden, werden in der Story auch unperfekte Ausschnitte gezeigt, dafür aber verhältnismäßig öfter. Der Fokus liegt hier mehr auf Authentizität als auf durchgeplante Hochglanz-Inhalte. Dennoch steht die Qualität eines Feedbeitrages nicht der Quantität von Stories entgegen. Denn auch die nicht komplett bearbeiteten Story-Beiträge erfordern Planung und müssen in all ihrer Natürlichkeit schön hergerichtet werden. Oft lohnt sich der Aufwand für ein aufwändiges Story-Design, um nicht sehr hochwertige Bilder trotzdem ästhetisch ansprechend wirken zu lassen. Zusätzlich sollte, ebenso wie der Feed, auch das Story Design der CI Deiner Marke entsprechen. Außerdem erhöht sich Aufwand für das Community-Management, sofern die Stories gut gemacht sind.

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    Instagram-Story oder Beitrag? – was gehört in Deine Marketing-Strategie?

    Auch wenn bei der Reichweite der Instagram-Beitrag als eindeutiger Sieger hervorgeht, ist sie nicht das einzige Ziel einer durchdachten und nachhaltigen Social-Media-Strategie und sollte auch nicht so behandelt werden.

    Die Schnelllebigkeit und das Format der Instagram-Stories laden dazu ein kurze und intime Einblicke in Unternehmen zu gewähren. Formate wie Interviews, „follow-me-arounds“ oder „Sneak-Peeks“ auf neue Produkte ermöglichen den persönlichen Kontakt zur Zielgruppe und die Stärkung des Vertrauens in Deine Marke. Die künstliche Verknappung der Inhalte durch die 24-Stunden-Grenze macht diese Content-Form sehr schnelllebig, sorgt aber auch dafür, dass es sehr persönlich und interaktiver genutzt wird, als Feed-Beiträge.

    Fazit

    Letztlich handelt es sich bei Feed-Beiträgen und Instagram-Stories um zwei verschiedenen Tools, die beide jeweils verschiedene Zugänge zum und Wirkung auf den User haben. Entsprechend sollten beide Formate Teil einer langfristigen Social-Media-Strategie sein. Wie das Verhältnis beider Formate allerdings gewichtet wird ist von Unternehmen zu Unternehmen höchst individuell und sollte durch den Einbezug geeigneter Analysetools festgelegt werden.

    Sophie Diehl

    SEO // Content Marketing // Social
    Begeisterungsfähig ist das Wort mit dem Sophie von ihrer besten Freundin im Abibuch beschrieben wurde. Mit dieser Begeisterungsfähigkeit hat Sophie dann Grundschullehramt studiert und zwei Jahre lang als Klassenlehrerin unterrichtet. Bei H&W sucht sie nun neue Herausforderungen und liebt es für Kunden unterschiedlichste Themenfelder im Online Marketing aufzubereiten.