Social Media Marketing: Ein Leitfaden um auf den sozialen Netzwerken durchzustarten

von Laura Werner| Mar 21, 2021 | SEO Basics

Social Media Marketing Blogbeitrag

Du willst, dass Dein Unternehmen auch in sozialen Netzwerken präsent ist? Dann ist das Thema Social Media Marketing nicht weit. Um mit Deinem Firmenauftritt in sozialen Netzwerken Erfolg zu haben, solltest Du wissen, wer Deine Zielgruppe ist. Und Deine Inhalte (Content) sollten darauf abgestimmt sein. Aber beginnen wir von ganz von vorne. Zunächst mit einer Erklärung darüber, was soziale Netzwerke überhaupt sind:

Definition soziale Netzwerke

Von Facebook, Instagram und TikTok hat jeder schon einmal gehört. Aber was genau sind eigentlich soziale Netzwerke? Was macht deren Erfolg aus? Um gutes und aktives Social Media Marketing zu betreiben, solltest Du erst verstehen, was soziale Netzwerke ausmacht. Wenn Du das verstanden hast, verstehst Du auch, dass jedes Netzwerk unterschiedliche Zielgruppen anspricht. Das ist wichtig für Deine Wahl und den Nutzen dieser Plattformen.

Allgemein kann man sagen, dass es sich bei sozialen Netzwerken um Plattformen handelt, auf denen Nutzer miteinander kommunizieren und Inhalte erstellen und teilen können. Interaktivität und Dialog sind die Stichworte. Denn genau das ist es, was Social Media ausmacht. Das ist wichtig für Deine Strategie. Nutzer aus aller Welt und aus allen gesellschaftlichen Schichten haben in sozialen Netzwerken die Möglichkeit, sich mit Freunden und Bekannten zu vernetzen. Sie können aber auch Unternehmen folgen, deren Produkte sie bereits erworben haben oder noch wollen. Oder sie informieren sich über aktuelle Nachrichten, folgen Personen des öffentlichen Lebens oder erfolgreichen Serien und Filmen. Viele Nutzer folgen aber nicht nur den eben genannten Möglichkeiten. Sie kommentieren und interagieren aktiv mit dem jeweiligen Profil. Genau hier solltest Du mit Deinem Unternehmen ansetzen. Denn dank sozialer Netzwerke kannst Du so bereits existierende Kunden an Dich binden oder neue dazu gewinnen. Und darum geht es ja schließlich im Marketing.

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Und was genau ist jetzt Social Media Marketing?

Jetzt bist Du in Sachen Social Networks im Bilde. Das ist wichtig, damit Du verstehst, was es mit dem Thema Social Media Marketing auf sich hat. Beim Social Media Marketing (SMM) handelt es sich um einen Teilbereich des Online-Marketings. Nur eben spezialisiert auf soziale Netzwerke und Medien wie eben Facebook & Co. Social Media Marketing wird von Unternehmen vor allem für die Interaktion mit Ihren Zielgruppen und Kunden benutzt. Aber eben auch um Unternehmensbotschaften zu verbreiten. Oder mehr Klicks auf die eigene Website zu generieren. Reichweite ist das Thema. Je mehr potenzielle Kunden Du erreichen kannst, desto mehr Follower wirst Du bekommen. Um dabei möglichst erfolgreich zu sein, bedarf es einem genauen taktischen und strategischen Plan und Maßnahmen. Wie Du dabei am erfolgreichsten vorgehst, das zeigen wir Dir jetzt!

Darum solltest Du mit Social Media Marketing arbeiten

Wie Du bereits weißt, dienen soziale Medien vor allem der Kommunikation mithilfe digitaler Medien wie Fotos und Videos. Mitglieder vernetzten sich und tauschen Daten und Informationen. Es kann ebenso dazu dienen, Wissen und Meinungen zu verbreiten. Hier solltest Du als Unternehmen ansetzen. Denn mit sozialen Medien kannst Du dazu beitragen, dass Dein Bekanntheitsgrad steigt. Schauen wir uns mal die Nutzerzahlen von 2021 in Sachen Social Media an:

Social Media Marketing

Mehr und mehr Nutzer in den sozialen Netzwerken

Die Tendenz ist steigend. Und jetzt stell Dir vor, all diese Nutzer gehen Dir durch die Lappen. Dabei sind unter diesen Millionen von Nutzern sicher auch Menschen, die sich für Dich und Dein Unternehmen interessieren könnten. Potenzielle Follower also. In folgenden Bereichen kannst Du Social Media Marketing gezielt für Dein Unternehmen einsetzen. Du solltest diese Bereiche in Deiner Strategie unbedingt berücksichtigen und aktiv bleiben: 

  • Bekanntheitsgrad erweitern/Markenbindung
  • Image Deines Unternehmens pflegen
  • Kundenanfragen bearbeiten/ Support
  • Informationsaustausch zwischen Unternehmen und Kunden, aber auch zwischen den Kunden selbst
  • Einholung von Kundenmeinungen
  • Austausch von Wissen und Meinungen

Das sind die bekanntesten Netzwerke

Um zu entscheiden, auf welchem Netzwerk Du Deine strategischen Maßnahmen umsetzten willst, ist es wichtig zu wissen, welche Netzwerke es überhaupt gibt. Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so aussieht. So haben alle Netzwerke eine spezifische Ausrichtung und Nutzen. Die unterschiedlichen Netzwerke (auch Kanäle genannt) richten sich nach den Bedürfnissen der Zielgruppe. Danach richtet sich auch der Inhalt (Content) und die strategische Ausrichtung der Plattformen. Es lohnt sich also, sich genau zu überlegen, auf welcher Plattform Du aktiv werden willst.

Der Unterschied zwischen den einzelnen Kanälen

  • Facebook, Instagram und Pinterest arbeiten mit Bildern und Videos, die gepostet und geteilt werden können. Natürlich spielt hier auch Text eine Rolle, jedoch eher untergeordnet und eher als zusätzliches Element zur Erklärung.
  • YouTube und Vimeo sind rein Videobasierte Plattformen. Hier geht es ums Videos hochladen. Bewegtbild ist hier Content Nummer 1.
  • Twitter ist ein rein textbasiert. Die Zeichenzahl der sogenannten Tweets ist auf 140 Zeichen limitiert. Die berühmten Hashtags (#) spielen hier eine große Rolle.
  • Snapchat hat eine Sonderrolle. Es handelt sich um einen Messenger-Dienst, dessen Inhalte aber nur temporär sichtbar sind. 
Fragen zu Local SEO?

Welcher Social Network ist für Dein Unternehmen das richtige?

Vielleicht hat Dir die Grafik oben schon bei der Beantwortung dieser Frage geholfen. Natürlich hängt das davon ab, ob Du nur Anleitungsvideos auf Youtube hochladen willst, oder ob Du durch Twitter einen schriftlichen Blick hinter die Kulissen werfen willst. Auch das Alter der Zielgruppe und Dein Produkt spielen dabei eine Rolle. Ist Deine Zielgruppe eher jung und dynamisch? Ist Instagram oder TikTok vielleicht das Mittel Deiner Wahl. Willst Du eher an junge Erwachsene oder Erwachsene herantreten, sind diese eher auf Facebook zu finden. Du willst Dich direkt mit anderen Unternehmen vernetzten? Xing oder LinkedIn sind reine Berufsnetzwerke. Hier kannst Du vor allem nach neuen Mitarbeitern suchen. Oder eben auch Dein eigenes Unternehmen bewerben.

So funktioniert Social Media Marketing: Marken- und Kundenbindung

Ziel jedes Social-Media-Marketing Konzepts sollte es sein, die Reichweite zu erhöhen. Und so neue Kunden zu gewinnen. Dafür solltest Du Dir zunächst im Klaren darüber sein, wer eigentlich Deine Zielgruppe ist. Davon abhängig solltest Du auch die Inhalte gestalten. Denn guter und passender Content ist alles. Die Strategie: Ein Interessent landet auf Deiner Seite. Er ist zunächst nur stiller „Mitleser“. Doch irgendwann ist er überzeugt. Und kauft Dein Produkt oder nimmt Deine Dienstleistung in Anspruch. Er wird vom Follower zum Fan. So funktioniert Marken- und Kundenbindung. Ist dieser Follower ein Fan, wird es die Botschaft im besten Fall auch innerhalb des Netzwerks und nach außen kommunizieren. So gewinnst Du neue Kunden hinzu. Aber auch wenn ein Kunde mal nicht zufrieden ist: Stehe ihm beratend zur Seite und hilf ihm dabei, sein Problem zu lösen. Auch diese Form von Service spricht sich herum und wird Deinem Unternehmen und seinem Image auf die Sprünge helfen.

Die Mischung macht’s

Natürlich kannst Du auch weiterhin gängige Marketingmaßnahmen wie Werbung in TV und Radio schalten, eine Anzeige in der Zeitung aufgeben oder Flyer verteilen. Erfolg hast Du aber am ehesten, wenn Du all diese Elemente mit Social Media Marketing verbindest. Kombinierst Du die Maßnahmen, erhöhst Du außerdem Deine Reichweite um die Menschen, die nicht in sozialen Netzwerken unterwegs sind. Hauptsache ist, Du machst potenzielle Kunden auf Dich, Deine Marke und Dein Produkt aufmerksam. Mache Deine Kunden zum Beispiel in der E-Mail-Signatur darauf aufmerksam, dass Du eine Unternehmensseite auf einem Kanal betreibst. Oder druck das Logo des Netzwerks und den Seitennamen auf Deine Visitenkarte. Auch so kannst Du Deine Marke stärken und Follower dazugewinnen. Je interessanter Du Deine Firma nach außen verkaufst, desto besser funktioniert auch Social-Media-Marketing. Weil man nach Deinem Unternehmen oder Beiträgen von Dir suchen wird.

Halten wir fest:
Wer heutzutage keine Unternehmensseite auf sozialen Netzwerken hat, der sollte sich schleunigst eine zulegen. Das digitale Zeitalter macht es den Menschen möglich, schnell an Informationen zu gelangen und sich über Produkte zu informieren. Wenn Du davon auch profitieren willst, dann solltest auch Du Teil dieses großen Ganzen werden. Erstelle relevante Inhalte, sei Experte, stehe Deinen Kunden beratend zur Seite. Interaktion ist das magische Wort. Mach Dir Gedanken über Deine Zielgruppe, schau ruhig auch mal zur Konkurrenz und schau Dir ab, was die so machen. Am besten Du erstellst regelmäßig einen Redaktionsplan mit möglichem Content und erweiterst Deine bisherige Strategie um die des Social Media Marketings. Bis hierhin haben wir vor allem über organischen Zuwachs von Followern gesprochen. Das heißt, allein durch Deine Präsenz und Deine Inhalte, kannst Du Kunden dazugewinnen. Dieser Teil kostet bisher nur Zeit. Kein Geld. Aber natürlich kannst Du in sozialen Netzwerken auch mit bezahlter Werbung, den so genannten Ads arbeiten. 

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Abgrenzung zu Social Advertising

Ad steht für Advertising. Bezogen auf Social Media nennt man Werbung logischerweise Social Advertising. Das Thema ist durchaus komplex und Bedarf im Grunde einem eigenen Blogeintrag. In diesem Blogbeitrag ist Social Advertising aber wichtig um zu verstehen, wo der Unterschied zum Social Media Marketing liegt. Denn bei Social Media Marketing hast du noch nichts ausgegeben. Bei Social Ads musst Du Geld in die Hand nehmen.

Das bedeutet Social Advertising

Möchtest Du auf einem Kanal eine bezahlte Werbung schalten, spricht man auch von Kampagnen. Diese kannst Du zielgerichtet an genau die Leute ausspielen, die sich für Deine Marke/ Unternehmen interessieren. Diesen Prozess nennt man auch Targeting. Und genau hier liegt der große Vorteil von Social Ads. Du kannst Streuverluste minimieren. Heißt nichts anderes, als dass Deine Werbung tatsächlich da ankommt, wo sie hinsoll. Klassische Werbung kennen wir alle. In den meisten Fällen empfinden wir es als störend, weil uns das Produkt gar nicht interessiert. Wie genau Du Deine Kampagnen an den Mann bekommst, hängt vom Kanal ab. Facebook war in Sachen Werbung Vorreiter. Aber auch Plattformen wie Pinterest bieten seit 2019 Ads an. Wo du Werbung schalten solltest kommt wie immer auf Deine Zielgruppe an. Aber zunächst solltest Du Dich auf den organischen Wachstum konzentrieren und Dich an den Umgang mit sozialen Netzwerken gewöhnen. Die höheren Aufgaben wie Ads, und zum Beispiel der Einsatz von Influencern kommt dann später.

Erfolgsmessung: So kommst Du zum Ziel

Jeder Dienstleister will beim Einsatz vom Marketingmaßnahmen wissen, ob sich die Mühe lohnt. Das ist natürlich auch wichtig um zu überprüfen, ob Deine bisherigen Maßnahmen gut beim User ankommen. Dafür gibt es eigentlich für jedes Netzwerk mittlerweile eigene Tools. Sogenannte Analytics Software. Die Basis-Daten kannst Du bei fast jedem Netzwerk kostenlos auslesen. Willst Du tiefer in die Materie einsteigen, werden die meisten Programme kostenpflichtig. Es ist immer ratsam, zunächst die kostenfreie Version zu testen. Und danach zu entscheiden. Folgende Werte/ Kennzahlen kannst Du mit den meisten Tools auslesen:

  • Comments/ Kommentare unter Deinen Posts im Allgemeinen
  • Reichweite der Posts – Wieviel Leute haben deinen Post gesehen
  • Likes and Shares – Wie oft haben Deine Kunden Beiträge mit „gefällt mir“ bewertet und sie geteilt
  • Wieviel Prozent der Nutzer haben nach einem Post etwas bestellt
  • Wieviel Prozent haben sich nur registriert

Natürlich gibt es auch noch Tools, die Dir zeigen, wieviel Leads (Angabe von Kontaktinformationen von Kunden) oder Traffic (Besucherzahlen auf Deiner Website) Du durch die Social Media-Präsens erzeugen konntest. Aber das würde an dieser Stelle zu weit führen. Bleiben wir bei den Basics in Sachen SMM. Alle weiterführenden Themen und Programme kommen dann oft von ganz allein.

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Ziele durch Social Media Marketing

Ziel eines jeden Social Media Managers ist wahrscheinlich eins: viral gehen. Was das heißt? Wahrscheinlich ist vor vielen Jahren jeder Mal über die Ice Bucket Challenge gestoßen. Auch wenn man vielleicht nicht wirklich verstanden hat, warum die ganzen Promis sich Wasser mit Eiswürfeln über dem Kopf auskippen. Gesehen hab diese Videos 2015 wahrscheinlich trotzdem viele. Weil sie aus den sozialen Netzwerken hinaus auch im TV gezeigt wurden. Oder Berichte in der Zeitung geschrieben wurden. Genau dabei geht es, wenn ein Beitrag, Foto oder Video viral geht. Man spricht hier übrigens auch von Word Of Mouth Marketing. Im Grunde passiert viral gehen ähnlich wie die gute alte Mundpropaganda. Man spricht darüber. Und es verbreitet sich wie ein Virus. Deswegen auch viral. Nur passiert das Ganze eben digital.

Diese Ziele solltest Du erreichen

Einen Beitrag viral gehen zu lassen ist natürlich Königsklasse. Und passiert manchmal auch völlig ohne eigene Absicht. Du kannst diesen Vorgang, wenn er einmal in Gang gebracht wurde, selbst gar nicht mehr steuern. Einfluss nehmen kannst Du aber auch Themen wie PR und Kundenbindung. Das bedeutet, dass Du durch Deine Seite in einem sozialen Netzwerk eine Bindung zu Deinen Kunden aufbauen kannst und sogar sollst. Diese Bindung ist leider mit keinem Tool der Welt messbar. Außer eben mit Likes und Followern Deiner Seite. Das ist das Besondere am Bereich Social Media Marketing. Man kann den Erfolg dieser Maßnahmen nicht von einem Tag auf den anderen ablesen. Es braucht ein wenig Zeit und auch Fingerspitzengefühl. Aber Social Media Marketing (zumindest, wenn man es selbst macht) kostet einen nichts. Nur etwas Zeit und Hingabe für das Thema an sich. Und ist man einmal drin, wird man es sich nicht mehr ohne Unternehmensseite vorstellen können.

Deine Strategie für Social Media Marketing

Jetzt schwirrt Dir wahrscheinlich der Kopf. Dabei sind es eigentlich nur fünf Punkte, an deren Reihenfolge und Inhalt Du dich halten solltest, wenn du mit Deinem Unternehmen auch in sozialen Netzwerken erfolgreich werden willst:

1. Ermittle Deine Zielgruppe und Deine Buyers Persona (idealtypischer Kunde)
2. Stelle fest, welche Plattform für Deine Zwecke am besten geeignet ist
3. Erstelle einzigartigen, kreativen und hochwertigen Content
4. Behalte Deine Posts mit einem Redaktionsplan im Blick
5. Analysiere, was sich auf Deiner Seite tut und leite entsprechende Schritte ein.

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Für wen eignet sich Social Media?

Social-Media-Plattformen sind für alle da. Ganz egal ob Teenie, Erwachsener oder Rentner. Das gilt genauso für Unternehmen. Vom kleinen Dienstleister in einer Vorstadt bis hin zum Global Player: Alle sollten mit Social Media Marketing arbeiten. Natürlich haben große Konzerne oft eigene Social Media Abteilungen und viel mehr Budget als der kleine Dienstleister. Aber alle Nutzen den gleichen Kanal, um für ihre Dienstleistung oder Produkt zu werben. Alle Unternehmen erhöhen durch diese Kanäle ihre Reichweite. Der eine mehr, der andere weniger. Aber eins ist klar. Mehr Menschen als ganz ohne soziale Medien erreichst Du wahrscheinlich schon.

Agentur oder doch lieber selber machen?

Und genau hier stellt sich jetzt für viele Unternehmen die Frage: Welchen Mehrwert kann es haben, das Social Media Marketing an eine Agentur abzugeben? Das ist natürlich je nach Budget und Größe des Unternehmens unterschiedlich. Allgemein kann man aber sicher sagen, dass eine Agentur eben sofort mit der Arbeit loslegen kann. Hier arbeiten Experten auf dem Gebiet soziale Netzwerke, die sich keinen Leitfaden mehr durchlesen müssen. Sie wissen, wie relevanter Content aussieht. Und dass sie regelmäßig Inhalte posten sollten. Möglicherweise besteht auch schon Kontakt zu möglichen Influencern, die Dein Produkt zusätzlich bewerben. Sie kennen die Methoden und Kniffe, die Du dir erst noch erlernen müsstest. Hier kommt alles aus einer Hand. Kostet aber auch Geld.

Du hast vielleicht privat schon Accounts auf diversen Plattformen und kennst Dich zumindest ein bisschen aus? Dann kannst Du dich natürlich aus selbst um die Auftritte Deines Unternehmens kümmern. Aber bedenke dabei. Das ganze Community Management (Kontakt mit Deinen Kunden), das Erstellen von Posts etc. kostet Zeit, die Du dann eventuell in anderen Bereichen Deines Unternehmens wieder verlierst. Wäge also genau ab, was Dir wichtig ist: Es gibt übrigens auch Agenturen, die Dich einfach bei Deinen Sozialen Marketing Aktivitäten unterstützen. Die zeigen, wie Du gewisse Werte zu deuten hast oder wie ein Tool funktioniert. Vielleicht ist ja auch diese Methode eine Möglichkeit für Dich.

Darauf solltest Du achten – Gefahren und Risiken minimieren

Jede Social-Media-Strategie sollte durchdacht sein. Was wird gepostet? Welche Fotos darf ich überhaupt posten? Und was mache ich eigentlich, wenn ein Shitstorm über mich hereinbricht? Ein Shitstorm, dass sind negative Äußerungen zu einem Sachverhalt, einem Produkt o.Ä, der sich im Internet verbreitet und immer mehr Menschen sich dieser Kritik anschließen. Im Grunde wie der virale Effekt. Nur eben gar nicht gut für Dein Unternehmen. In diesem Fall solltest Du gezielt auf diese Äußerungen eingehen. Vielleicht ist die Lösung des Problems ja auch ganz einfach. Auf keinen Fall Kommentare einfach löschen. Sowas kommt bei der Community überhaupt nicht gut an. Poste eine Stellungnahme und trage ganz unaufgeregt dazu bei, dass der Shitstorm wieder abklingt. Wie Du präventiv einen Shitstorm verhindern kannst?

So verhinderst Du einen Shitstorm

Dafür solltest Du, bevor er mit dem Posten losgeht, Dich einfach mal auf dem Netzwerk Deiner Wahl umschauen. Welche Sprache solltest Du verwenden? Auf keinen Fann Sätze wie“ Kaufe unser Produkt XY“ raushauen. Formuliere eher Sätze wie „Wenn Du Deine Fenster mit diesem Reiniger sauber macht, sparst Du Zeit und Nerven„. Lenke Deine Käufer auf die Vorteile Deines Produkts. Bewege Sie nicht direkt zum Kauf. Sprich auf Augenhöhe mit den Followern.

User Generated Content – Thema Datenschutz

User Generated Content: Noch nie gehört? Nicht schlimm. Bedeutet eigentlich nur so viel, als dass ein Inhalt von einer Person erstellt wurde. Das gilt demnach für jeden Beitrag. Rein rechtlich heißt das auch, dass Du für jeden Deiner Posts haftbar bist. Aber keine Angst. Es gibt ein paar Dinge, die Du beachten solltest. Achte zum Beispiel immer darauf, dass Du nur Fotos oder Videos teilst, an denen du die Rechte hast. Am besten Du machst sie selbst. Gehe nicht einfach auf die Google Bilder Suche und verwende ein Foto einfach ohne Erlaubnis. Denn dafür gibt es den Datenschutz. Und das aus gutem Grund. Du würdest auch nicht wollen, dass einfach jeder Dein Material benutzt. 

Für Inhalte von anderen, das heißt, wenn jemand unter einem Post von dir zum Beispiel einen Verstoß gegen die Datenschutzregeln begeht, haftest Du natürlich nicht. Trotzdem solltest Du darauf achten, dass Deine User sich korrekt verhalten. Fällt Dir etwas auf, gehe in den Dialog. Sollte der User nicht einsichtig sein, kannst Du diesen auch sperren.

Halten wir fest:
Social Media Marketing ist in der heutigen Zeit eigentlich kaum mehr wegzudenken. Wer seine Sichtbarkeit und Reichweite erhöhen will, auch für kleines Geld, der sollte darüber nachdenken, entweder Zeit oder Geld zu investieren, um sein Unternehmen professionell in sozialen Netzwerken zu präsentieren. Mit ein bisschen Gespür für Deinen Kunden, einem guten Auge bei Fotos und Videos und Spaß am Thema Social Media solltest Du keine Probleme haben, Deine Unternehmensseite zu etablieren. Und wenn es Dir doch zu viel ist, beauftrage eine kompetente Agentur. Hier wird man Dir auf jeden Fall helfend zur Seite stehen!

Laura Werner

Laura Werner

Content Manager H&W//SEO Agentur

Texte und Bewegtbild waren schon in der Schulzeit Lauras Leidenschaft. Der Schritt des Studiums an der LMU München für Allgemeine Literaturwissenschaft folgte nach dem Abitur. Mit dem Literaturstudium konnte sie ihr Interesse am Bereich Texte aller Art abdecken. Nach dem Studium arbeitete Laura viele Jahre als TV-Redakteurin für Pro 7, Sat.1, dem ZDF etc. Als Online Marketing Managerin bei H&W//Brand Experience vereint sie ihre redaktionellen Kenntnisse mit der digitalen Welt.